zum Thema PampersRocker.


Für die Mädchen natürlich Mädchenfarben, wie rosa, altrosa oder lila; für die Jungs braun, blau und petrol.
Für die Mädchen natürlich Mädchenfarben, wie rosa, altrosa oder lila; für die Jungs braun, blau und petrol.

Das wohl spannendste Shooting was ich so machen darf sind die Babyshootings.

Wenn ich unter Umständen vorher schon den Bauch knipsen durfte ist es für mich umso schöner, das kleine Wunder dann auch später kennenzulernen.

Für mich sind Babyshootings zum Großteil schon Routine. Für die frisch gebackenen Eltern ist es das nicht. Ich kann es verstehen, dass ihr aufgeregt seid, wenn da eine Wildfremde an eurem kleinen Wurm rumfummelt. Keine Panik! Ich bin die Ruhe selbst und kann mich durchaus beherrschen nicht mit einem Dauerquietschen über dem Korb zu hängen. ;)

Aber egal: da kommen dann gefühlte Tausend Fragen, die ich mit dieser Seite ein bisschen beantworten möchte, um euch ein bisschen zu beruhigen.

Jedes Shooting läuft in seinen Grundfesten gleich ab:

 

1.) Und wie genau?

 

Je nach Entfernung, komme ich mit Sack und Pack zu euch! Die gewohnte Umgebung ist das Beste für eure Kinder und das Wohl selbiger liegt mir ganz besonders am Herzen.

Ich bitte euch, dafür zu sorgen, dass der Raum in dem das Shooting stattfindet ordentlich warm ist. Blaue Babyfüße sind auf kurze Zeit gesehen zwar nicht melodramatisch (hat es alles schon gegeben) ist aber ein Faktor, den man mit ner aufgedrehten Heizung vermeiden kann.

Was ich außerdem brauche ist ein Stuhl, für die Bilder von oben, und ein (möglichst) großes Fenster. Das wars schon! Dann geht der Spaß auch schon los…oh! Und weils meistens brüllendwarm ist: N Glas Wasser für die Knipse. wäre auch geradezu atemberaubend toll. :D Wie lange ein Shooting letzten Endes dann dauert, kann ich euch nicht sagen, aber um euch ein Maß zu geben: Rechnet mit ner Stunde. Länger nicht.

 

Das bringe ich mit:

Einen meiner Körbe. Die sind im Übrigen immer mit Kissen und Decken ausgestattet. Das ist sozusagen mein Starter-Kid (tosenden Applaus für dieses Wortspiel halte ich für angemessen! ;)) Wenn ihr ein Lammfell als Untergrund für euer Schätzchen haben wollt, dann muss ich euch vorab darum bitten, euch da selbst drum zu kümmern. Warum? Weil ein Lammfell wesentlich schwieriger für mich zu reinigen ist als eine Decke. Nach jedem Shooting werden die Sachen natürlich gewaschen. Welchen der Körbe ich am Shootingtag mitbringe entscheide ich meist spontan; da gibt es also kein bestimmtes Auswahlverfahren.

2.) Die Frage nach dem Alter.

Es gibt Fotografen, die schon nach zwei bis drei Wochen die Knirpse. vor der Linse haben. Das ist natürlich Geschmackssache. Meine Rocker liegen alle bei 5 Wochen. Da fangen sie an kontrolliert zu lächeln. Das mag ich besonders. Alles was darunter liegt, biete ich nicht an.

 

3.) Drinnen oder Draußen?

Je nach Jahreszeit finden meinen Babyshootings aber auch draußen statt. Habt ihr einen Garten, perfekt! Dann komme ich zu euch. Ansonsten treffen wir uns irgendwo in nem Park; der Ablauf an sich bleibt aber der gleiche.

 

4.) Was ist mit „Deko“?

Weniger ist mehr.

Wenn ihr euch meine Bilder anschaut, dann seht ihr, dass ich so wenig Klimbim wie irgendwie möglich auf den Bildern habe. Es geht doch um eure PampersRocker. Warum das Bild dann mit Kuscheltieren und dergleichen vollstopfen? Oder sagen wir es mal anders: Wir brauchen keine kleinen geschmückten Christbäume überdeckt mit aber und aber von Lametta, die sich in ein paar Jahren deswegen in Grund und Boden schämen. Was wollen wir? Erinnerungen! Wie wollen wirs? Schlicht und ergreifend. Denkt mal drüber nach! ;)

5.) Was ziehen wir denn an?

Es gibt immer Bilder mit den Eltern selbst. Im Arm. Auf dem Schoß. Bei vertrauter Zweisam- bzw. Dreisamkeit etc. Dabei ist es eigentlich vollkommen egal, was ihr anhabt, auch wenn ich hier von wilden Mustern abrate.

Denkt aber auch hier schon weiter: Vielleicht wollt ihr die Bilder verschenken? Dankeskarten? Was würde Oma sagen, wenn das ‚Frische-Mama-Dekolleté‘ aus dem Ausschnitt plumpst?! O.o (ich weiß ja nicht, wie eure Oma so ist, aber MEINE sagt immer was Ambach ist: „Hömma Kind! Das is aber shitte.“ Ihr versteht schon!)

 

 

6.) Und die Rocker?

Was trägt ein PampersRocker.? Klar. Ne Pampers. Ein Body sollte aber auch immer griffbereit sein. Das wars schon. Auch hier gilt wieder weniger ist mehr: An- und ausziehen lässt die Laune der Kleinen binnen Sekunden in den Keller sinken. Also so wenig umziehen wie es irgendwie nur geht.

 

7.) Auf Wunsch:

Stillbilder.

Erfahrungsgemäß kommt es in der Stunde, in der ich bei euch bin, immer dazu, dass der kleine Hunger aufkommt. Das plane ich durchaus mit ein! Bitte kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir das Shooting für einen Moment unterbrechen müssen. Wenn ihr Interesse daran habt, dann mache ich auch während dieser Zeit einige Bilder von euch. Diese sind absolut nur für euch und werden keinen Weg ins Internet finden. Schon aus dem Grund, weil stillende Mütter irgendwie als Provokation angesehen werden. Für mich absolut unverständlich, aber gut.

 

Wie ihr also seht: Es ist alles nur halb so wild. Genießt das erste Shooting! Es passiert nichts und eurem Würmchen wird es am Ende ganz wunderprächtig gehen. Großes Knipsenehrenwort!